Willkommen auf meinem Genealogie-Blog

Hervorgehoben

Vielen Dank für Ihren Besuch und herzlich willkommen im Forum-FamilienGeschichte. Mein Blog soll diejenigen für Familiengeschichtsforschung und Genealogie interessieren, die das bislang noch nicht tun. Ich will Werbung für Genealogie und für die vielen genealogischen Vereine in Deutschland und das umfangreiche Schrifttum machen, aber auch “alte Häsinnen und alte Hasen” informieren. Für mich ist dieser Blog ein neues Werkzeug, um mit Familiengeschichtsforschung in die Öffentlichkeit gehen zu können. Vielleicht gelingt es mir auf Dinge aufmerksam zu machen, die bislang noch wenig bekannt sind oder vielleicht auch neue Projekte anzustoßen.

Ich wünsche viel Spaß beim Stöbern und viele neue Anregungen für Ihre eigenen Forschungen durch das Forum-FamilienGeschichte – Der Genealogie-Blog

Dirk Weissleder

Stammtisch FamilienGeschichte in Laatzen

Dirk Weissleder (Foto: Stefan Simonsen)

Dirk Weissleder (Foto: Stefan Simonsen)

Im Jahr der Genealogie (DAGV) will ich versuchen, lokal völlig neue Wege zu gehen: Ich möchte Interessierte mit einem völlig neuen Konzept für Genealogie begeistern: Sowohl am 16.10. als auch am 13.11. (jeweils donnerstags) ab 18:00 Uhr werde ich im Bistro Bei Toni, Pettenkoferstr. 2a, 30880 Laatzen (Laatzen-Arkaden) für Fragen zur Verfügung stehen und hoffentlich hilfreiche Forschungshinweise geben. Heute erschien ein Bericht in den Leine-Nachrichten hierzu. Eine Pressemitteilung findet sich hier:

Stammtisch FamilienGeschichte in Laatzen

(dw) Dirk Weissleder (45) Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände (DAGV) und Präsident des Bundes der Familienverbände (BdF) möchte „Appetit“ auf die Erforschung der Familiengeschichte machen und will dabei Interessierten den Einstieg so leicht wie möglich machen. Mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung aus unterschiedlichsten Ebenen von der Auswertung von Kirchenbüchern bis zum Aufbau eines eigenen Familienverbandes möchte er nun in seiner Heimatstadt Laatzen mit Rat und Tat zur Seite stehen und „ganz neue Menschen“ ansprechen.

Der Dachverband der Genealogie in Deutschland (DAGV) hatte 2014 zum „Jahr der Genealogie“ erklärt, nun will Dirk Weissleder mit einem ganz offenen und ungezwungenen Konzept Menschen für die Erforschung und Dokumentation ihrer Familiengeschichte motivieren und geht dabei völlig neue Wege in der Ansprache. Es geht ihm dabei nicht nur um das Sammeln von Lebensdaten, es geht vielmehr um die Rekonstruktion ganzer Familien mit allen Angehörigen, insbesondere der Kinder, die dieser Familie entstammen.

Sein Ziel ist es, in Laatzen einen Stammtisch FamilienGeschichte zu etablieren. „Laatzen ist im Kern eine noch sehr junge Stadt, also ist die Erinnerung, woher man kommt, noch von großer Bedeutung“, sagt der gebürtige Hannoveraner, der mit Unterbrechungen seit Ende 1980 in Laatzen lebt. „Irgendwann ist jeder hierher gekommen“.

Dirk Weissleder steht für Nachfragen gerne zur Verfügung und kann bei Bedarf an diverse Vereine seines Dachverbandes verweisen, die über eine große Expertise vor Ort verfügen sowie für Spezialthemen (beispielsweise Auswanderung) ansprechbar sind.

Weitere Informationen sowie Literaturhinweise zum Thema Genealogie finden sich in seinem Blog unter www.forum-familiengeschichte.de .

Die Stammtische FamilienGeschichte finden statt am 16.10. und 13.11. (jeweils donnerstags) ab 18:00 Uhr im Bistro Bei Toni, Pettenkoferstr. 2a (Laatzen-Arkaden). Der Eintritt ist frei.

Dirk Weissleder, V.i.S.d.P.”

German-American Day

German-American Genealogy

Heute am 06. Oktober ist der German-American Day. Aus diesem Grund haben wir im Dachverband der Genealogie (DAGV) eine neue, englische Unterseite eingerichtet, um den genealogischen (Forschungs-)Kontakt zwischen Deutschland und den USA zu intensivieren. Die Webseite findet sich unter www.dagv.org/?German-American_Genealogy Helfen Sie mit, wenn Sie wichtige Hinweise geben können, um Forschungen zu erleichtern.

Erfolgreicher 66. Deutscher Genealogentag

Dirk Weissleder auf dem 66. Deutschen Genealogentag in Kassel (Foto: Christian Kirchner)

Dirk Weissleder auf dem 66. Deutschen Genealogentag in Kassel (Foto: Christian Kirchner)

Ein erfolgreicher 66. Deutscher Genealogentag liegt hinter der Genealogenfamilie in Deutschland. In meiner 12.09.14 Eröffnungsrede habe ich einige Ideen für die Zukunft entwickelt und zugleich auf 65 Jahre DAGV zurückgeblickt.

Auch auf der Veranstaltung zu 25 Jahre Verein für Computergenealogie habe ich eine Rede gehalten. Der Text findet sich hier 13.09.14 Rede CompGen

Ein Wiedersehen gibt es vom 02. bis 04.10.2014 auf dem 67. Deutschen Genealogentag in Gotha.

Übergabe der DAGV-Staffel an Christian Kirchner (Vorsitzender AGT) und Knut Kreuch, Oberbürgermeister der Stadt Gotha

Übergabe der DAGV-Staffel an Christian Kirchner (Vorsitzender AGT) und Knut Kreuch, Oberbürgermeister der Stadt Gotha

Das Ständehaus in Kassel: Tagungsort des 66. Deutschen Genealogentages (Foto: Christian Kirchner)

Das Ständehaus in Kassel: Tagungsort des 66. Deutschen Genealogentages (Foto: Christian Kirchner)

Zudem wurde der DAGV-Vorstand wieder komplettiert. Hier das erste gemeinsame Foto
Der aktuelle DAGV-Vorstand

Der aktuelle DAGV-Vorstand

FGS National Conference – Vierter Tag/Zusammenfassung

Am vierten und letzten Tag der NGS National Conference in San Antonio, zugleich mein letzter Tag dieser Reise in Texas, hieß es früh aufstehen und die Sachen packen. Was hatte ich hier nicht alles erlebt? Welche tollen Menschen hatte ich hier kennengelernt?

Heute stand mein letzter von insgesamt drei Vorträgen auf dem Programm. Als besonderes Dankeschön nehme ich das gemeinsame Bild mit Fred Moss, dem juristischen Berater im FGS Vorstand in meinen Blog auf. Fred, thank you so much to keep your Fingers crossed! Es war gar nicht zu erwarten, dass alle drei Vorträge so hervorragend laufen würden. Nochmals Danke an alle! Ich habe eine wunderbare Zeit bei euch in Texas gehabt und ich werde nicht nur gute Erinnerungen haben, sondern auch versuchen, viele der neuen Ideen in Deutschland umzusetzen und der Genealogie hier neue, wie ich finde, wichtige Impulse zu geben.

Meine Eindrücke sind so vielschichtig, dass ich sie in einem umfangreichen Reisebericht “abarbeiten” werde. Der Bericht wird in der Zeitschrift GENEALOGIE 04/2014 erscheinen.

FGS National Conference – Dritter Tag

Zu Gast beim VIP Breakfast von FamilySearch

Zu Gast beim VIP Breakfast von FamilySearch

Am dritten Tag der NGS National Conference stand gegen 07:00 h (!) das VIP Breakfast von FamilySearch auf der Tagesordnung. Dennis Brimhall, Chef von FamilySearch, begrüßte die Teilnehmer zumeist aus den USA. Nach einer halben Stunde war die interessante Veranstaltung jedoch wieder vorbei und der Konferenztag konnte beginnen.

Von 10:15 Uhr bis 11:15 Uhr hielt ich meinen ersten Vortrag in englischer Sprache vor einem sehr großen Publikum, nach einer Mittagspause folgte dann der zweite von insgesamt drei Vorträgen. Danach folgte wieder Rundgang und Gespräche auf dem Ausstellungsgelände. Zum Abschluss besuchte ich den Tower of the Americans. Der Abend klang aus mit “A Night at Old San Antonio”. Phantastisch, wenngleich sehr warm. Morgen sollte alles vorbei sein? Schade!

Ein Blick in die Ausstellung der NGS National Conference in San Antonio

Ein Blick in die Ausstellung der NGS National Conference in San Antonio

FGS National Conference – Zweiter Tag

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Hello from San Antonio! Heute also wurde die FGS National Conference offiziell eröffnet. Neben D. Josh Taylor, FGS-Präsident, der die vielen Gäste begrüßte, hatte man Abstand genommen von einer großen Ansprache, sondern es spielten eine Frau mit Gitarre und ein Mann mit Banjo während Fotos aus dem Vergangenheit von Texas gezeigt wurde und – ja ich musste es mir deutlich machen – die Mischung aus eher traurigem und trotzdem zuversichtlichen Spiel war Countrymusik aus dem Westen, und ich bin im Westen. Also das passte hundertprozentig.

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imageGehen Mittag fand das FGS Luncheon statt, auf dem ich vor dem versammelten Publikum für die Einladung nach San Antonio bedankte und kleinere Gastgeschenke der DAGV übergab.

Erwähnen muss ich noch, dass ich ein ausgesprochen nettes Gespräch mit Thomas MacEntee geführt habe.

FGS National Conference – Erster Tag

imageGestern Abend – während des FamilySearch Media Dinners für Bloggers u.a. – kühlte sich die Stadt nach einem Gewitter etwas ab, am Morgen ist davon noch nichts zu spüren.

Am heutigen “Society Day” standen die genealogischen Vereinigungen im Mittelpunkt. Bereits um 08:00 h ging es los mit einem dreistündigen (!) Strategieworkshop unter dem Titel “Strong Business Strategy”, der von David Rencher und Ed Donakey moderiert wurde. Über 200 Teilnehmer habe ich gezählt. Es war das erste Mal, dass man in einer solch strukturierten Form Gedanken zur Führung und Stärkung von Vereinen präsentiert hat. Alles hatte aber in keiner Weise den Charakter einer Verkaufsschulung unter dem Motto “Wir schaffen das!” Ganz im Gegenteil. Deutlich im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Mutmachen, neue Wege zu gehen. Einiges hiervon werde ich als Anregung nach Deutschland mitnehmen und in Kassel darüber berichten. Die Lage der einzelnen Vereine in den USA ist grundsätzlich nicht anders als bei uns. Anders ist vielleicht das mutige Ausprobieren neuer Wege. Von einem Verein aus Florida mit 900 Mitgliedern hörte ich, man habe zwar keine Finanzprobleme, aber man fände wegen der Altersstruktur meine neuen Vorstandsmitglieder mehr … So kann es also auch gehen.

Die Botschaft des Workshops und aller am Nachmittag folgenden Vorträge war deutlich und nicht zu überhören: mehr Mitglieder, neue Ideen und ansprechende Projekte sind ein wichtige Wege zum Erfolg.

Bei einem Luncheon berichtete der Vorstand der FGS über die aktuelle Situation des Dachverbandes. Danach bestand genügend Zeit für persönliche Gespräche. Wer mitbekommt, dass ich aus Deutschland komme, muss mir übrigens unbedingt die Geschichte seiner Vorfahren erzählen. Mir macht es aber sehr viel Spaß, wenn Leute auf mich zukommen, denn ich spüre damit eine Anerkennung “meines Landes”, was auch gut tut.

Ausstellungshalle - leer, noch,

Ausstellungshalle – leer, noch,


Heute stand der Aufbau der Ausstellung im Vordergrund, die morgen um 08:00 h eröffnet wird. Eine Stände waren schon heute zu besichtigen, in der Nacht wird der Rest aufgebaut. Heute Abend gibt es ein ungezwungenes Zusammensein im Institute of Texan Cultures. Ein Bustransfer ist eingerichtet. Bei der Hitze ein Luxus, den man sehr gerne in Anspruch nimmt.

Meine ersten Eindrücke in San Antonio

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Also probiere ich es einfach mal: Ankunft bei 40C und sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Da heißt es sich erst einmal umstellen. Der erste Eindruck der Stadt ist aber äußerst positiv. Die 22 Stunden Reise haben sich definitiv gelohnt. Downtown liegen alle Sehenswürdigkeiten fußläufig entfernt, was sehr angenehm ist.

Hier findet vom 27.-30.08.2014 die FGS National Conference statt

Hier findet vom 27.-30.08.2014 die FGS National Conference statt


Morgen beginnt hier die jährliche FGS National Conference des Dachverbandes der genealogischen Vereinigungen in den USA. Zwar gibt es keine offiziellen Zahlen, aber der Andrang der Gäste wird sehr groß sein, Viele werden erstmals zu einer solchen Konferenz erscheinen. Ansonsten lassen rund 90 Aussteller, eben soviele genealogische Vereinigungen und 10 (Groß-)Sponsoren erahnen, um was es hier geht. Ich hatte das große Vergnügen in Vorbesprechungen dieser Großveranstaltungen dabei sein zu dürfen. Es ist schon sehr beeindruckend zu sehen, wie eine so großes Ding professionell auf die Beine gestellt wird. Die Atmosphäre in den Gesprächen war immer konstruktiv, sehr freundlich und von besonderem Humor geprägt. Ich lerne: Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen. Klar ist aber auch, dass trotz Sponsoren und nicht gerade geringer Eintrittsgelder (250 $ für die vier Tage plus etwaige Luncheons und Sonderveranstaltungen) ohne Freiwillige so etwas gar nicht möglich, ja letztlich unbezahlbar wäre.

Das mit der Temperatur ist und bleibt übrigens auch in den nächsten Tagen tatsächlich eine Herausforderung: Draußen um die 40 C, in den Hotels, Geschäften und natürlich im Convention Center sind die Räume angenehm gekühlt, sonst würde man es gar nicht aushalten. August ist übrigens der heißeste Monat in San Antonio. Wie beruhigend, dass selbst Einheimische bestätigen, dass momentan die Temperaturen ungewöhnlich hoch sind, dass fühlt man sich nicht so wie ein Weichei!

Heute fand im Vorfeld der FGS National Conference der Librarian’s Day (der Bibliothekare) statt, an dem ich gemeinsam mit David Rencher, Chief Genealogical Officer, teilnahm. Beim Einlass fiel mir auf, was ich schon längst für möglich gehalten hatte, nämlich dass man mich in Salt Lake City “verortet” hatte … Hierüber gab es ein allgemeines Schmunzeln … Ich darf aber mitteilen, dass ich noch nicht umgezogen bin und dies auch aktuell nicht plane.

Morgen also geht es los. Ich bin gespannt!