Willkommen auf meinem Genealogie-Blog

Hervorgehoben

Vielen Dank für Ihren Besuch und herzlich willkommen im Forum-FamilienGeschichte. Mein Blog soll diejenigen für Familiengeschichtsforschung und Genealogie interessieren, die das bislang noch nicht tun. Ich will Werbung für Genealogie und für die vielen genealogischen Vereine in Deutschland und das umfangreiche Schrifttum machen, aber auch “alte Häsinnen und alte Hasen” informieren. Für mich ist dieser Blog ein neues Werkzeug, um mit Familiengeschichtsforschung in die Öffentlichkeit gehen zu können. Vielleicht gelingt es mir auf Dinge aufmerksam zu machen, die bislang noch wenig bekannt sind oder vielleicht auch neue Projekte anzustoßen.

Ich wünsche viel Spaß beim Stöbern und viele neue Anregungen für Ihre eigenen Forschungen durch das Forum-FamilienGeschichte – Der Genealogie-Blog

Dirk Weissleder

FGS National Conference – Zweiter Tag

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Hello from San Antonio! Heute also wurde die FGS National Conference offiziell eröffnet. Neben D. Josh Taylor, FGS-Präsident, der die vielen Gäste begrüßte, hatte man Abstand genommen von einer großen Ansprache, sondern es spielten eine Frau mit Gitarre und ein Mann mit Banjo während Fotos aus dem Vergangenheit von Texas gezeigt wurde und – ja ich musste es mir deutlich machen – die Mischung aus eher traurigem und trotzdem zuversichtlichen Spiel war Countrymusik aus dem Westen, und ich bin im Westen. Also das passte hundertprozentig.

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imageGehen Mittag fand das FGS Luncheon statt, auf dem ich vor dem versammelten Publikum für die Einladung nach San Antonio bedankte und kleinere Gastgeschenke der DAGV übergab.

Erwähnen muss ich noch, dass ich ein ausgesprochen nettes Gespräch mit Thomas MacEntee geführt habe.

FGS National Conference – Erster Tag

imageGestern Abend – während des FamilySearch Media Dinners für Bloggers u.a. – kühlte sich die Stadt nach einem Gewitter etwas ab, am Morgen ist davon noch nichts zu spüren.

Am heutigen “Society Day” standen die genealogischen Vereinigungen im Mittelpunkt. Bereits um 08:00 h ging es los mit einem dreistündigen (!) Strategieworkshop unter dem Titel “Strong Business Strategy”, der von David Rencher und Ed Donakey moderiert wurde. Über 200 Teilnehmer habe ich gezählt. Es war das erste Mal, dass man in einer solch strukturierten Form Gedanken zur Führung und Stärkung von Vereinen präsentiert hat. Alles hatte aber in keiner Weise den Charakter einer Verkaufsschulung unter dem Motto “Wir schaffen das!” Ganz im Gegenteil. Deutlich im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Mutmachen, neue Wege zu gehen. Einiges hiervon werde ich als Anregung nach Deutschland mitnehmen und in Kassel darüber berichten. Die Lage der einzelnen Vereine in den USA ist grundsätzlich nicht anders als bei uns. Anders ist vielleicht das mutige Ausprobieren neuer Wege. Von einem Verein aus Florida mit 900 Mitgliedern hörte ich, man habe zwar keine Finanzprobleme, aber man fände wegen der Altersstruktur meine neuen Vorstandsmitglieder mehr … So kann es also auch gehen.

Die Botschaft des Workshops und aller am Nachmittag folgenden Vorträge war deutlich und nicht zu überhören: mehr Mitglieder, neue Ideen und ansprechende Projekte sind ein wichtige Wege zum Erfolg.

Bei einem Luncheon berichtete der Vorstand der FGS über die aktuelle Situation des Dachverbandes. Danach bestand genügend Zeit für persönliche Gespräche. Wer mitbekommt, dass ich aus Deutschland komme, muss mir übrigens unbedingt die Geschichte seiner Vorfahren erzählen. Mir macht es aber sehr viel Spaß, wenn Leute auf mich zukommen, denn ich spüre damit eine Anerkennung “meines Landes”, was auch gut tut.

Ausstellungshalle - leer, noch,

Ausstellungshalle – leer, noch,


Heute stand der Aufbau der Ausstellung im Vordergrund, die morgen um 08:00 h eröffnet wird. Eine Stände waren schon heute zu besichtigen, in der Nacht wird der Rest aufgebaut. Heute Abend gibt es ein ungezwungenes Zusammensein im Institute of Texan Cultures. Ein Bustransfer ist eingerichtet. Bei der Hitze ein Luxus, den man sehr gerne in Anspruch nimmt.

Meine ersten Eindrücke in San Antonio

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Also probiere ich es einfach mal: Ankunft bei 40C und sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Da heißt es sich erst einmal umstellen. Der erste Eindruck der Stadt ist aber äußerst positiv. Die 22 Stunden Reise haben sich definitiv gelohnt. Downtown liegen alle Sehenswürdigkeiten fußläufig entfernt, was sehr angenehm ist.

Hier findet vom 27.-30.08.2014 die FGS National Conference statt

Hier findet vom 27.-30.08.2014 die FGS National Conference statt


Morgen beginnt hier die jährliche FGS National Conference des Dachverbandes der genealogischen Vereinigungen in den USA. Zwar gibt es keine offiziellen Zahlen, aber der Andrang der Gäste wird sehr groß sein, Viele werden erstmals zu einer solchen Konferenz erscheinen. Ansonsten lassen rund 90 Aussteller, eben soviele genealogische Vereinigungen und 10 (Groß-)Sponsoren erahnen, um was es hier geht. Ich hatte das große Vergnügen in Vorbesprechungen dieser Großveranstaltungen dabei sein zu dürfen. Es ist schon sehr beeindruckend zu sehen, wie eine so großes Ding professionell auf die Beine gestellt wird. Die Atmosphäre in den Gesprächen war immer konstruktiv, sehr freundlich und von besonderem Humor geprägt. Ich lerne: Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen. Klar ist aber auch, dass trotz Sponsoren und nicht gerade geringer Eintrittsgelder (250 $ für die vier Tage plus etwaige Luncheons und Sonderveranstaltungen) ohne Freiwillige so etwas gar nicht möglich, ja letztlich unbezahlbar wäre.

Das mit der Temperatur ist und bleibt übrigens auch in den nächsten Tagen tatsächlich eine Herausforderung: Draußen um die 40 C, in den Hotels, Geschäften und natürlich im Convention Center sind die Räume angenehm gekühlt, sonst würde man es gar nicht aushalten. August ist übrigens der heißeste Monat in San Antonio. Wie beruhigend, dass selbst Einheimische bestätigen, dass momentan die Temperaturen ungewöhnlich hoch sind, dass fühlt man sich nicht so wie ein Weichei!

Heute fand im Vorfeld der FGS National Conference der Librarian’s Day (der Bibliothekare) statt, an dem ich gemeinsam mit David Rencher, Chief Genealogical Officer, teilnahm. Beim Einlass fiel mir auf, was ich schon längst für möglich gehalten hatte, nämlich dass man mich in Salt Lake City “verortet” hatte … Hierüber gab es ein allgemeines Schmunzeln … Ich darf aber mitteilen, dass ich noch nicht umgezogen bin und dies auch aktuell nicht plane.

Morgen also geht es los. Ich bin gespannt!

FGS National Conference in San Antonio – Here I come!

FGS Conference in San Antonio

Auf Einladung der Federation of Genealogical Societies (FGS) und FamilySearch werde ich vom 27. bis 30. August 2014 als Ehrengast auf der FGS National Conference in San Antonio, Texas sein. Ich freue mich sehr darauf, zumal ich dort drei (!) Vorträge halten werde. Aktuell arbeite ich immer noch an meinen Vorträgen, schließlich will ich ja möglichst viele Menschen für Genealogie in Deutschland motivieren. Vielleicht kommt der eine oder andere sogar persönlich nach Deutschland und wird Mitglied in einer unserer 65 DAGV-Mitgliedsvereine. Es ist mir eine sehr große Ehre, unsere Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände (DAGV) in unserem Jubiläumsjahr auf einer Konferenz des amerikanischen Dachverbandes der dortigen Vereine und Verbände vertreten zu dürfen.

Über die Veranstaltung und meine Eindrücke werde ich an dieser Stelle ausführlich berichten. Ich freue mich riesig auf Josh D. Taylor, David Rencher, Mike Hall, Thomas MacEntee, Ed Donackey und alle anderen, die ich letztes Jahr in Salt Lake City auf der RootsTech kennenlernen durfte. San Antonio – Here I come!

Vortrag auf dem Familien-Adelstag

Auf Einladung der VdDA hielt der DAGV-Vorsitzende und zugleich Präsident des Bundes der Familienverbände in beiderlei Eigenschaft am 29.05.2014 (Himmelfahrt) auf dem Familien-Adelstag der Vereinigung der Deutschen Adelsverbände e. V. (VdDA) in Ehreshoven, Engelskirchen/Bergisches Land einen Vortrag zum Thema: „Zukunft der Familien – Braucht der Adel Partner? Chancen der Genealogie im 21. Jahrhundert“.

Mit großem Interesse nahmen die Teilnehmer die vielschichtige Struktur der genealogischen Vereinigungen sowie der beiden Dachverbände DAGV und BdF zu Kenntnis. Weissleder wies darauf hin, dass in den genealogisch-heraldischen Vereinigungen selbstverständlich auch Adelige nicht nur als reguläre Mitglieder, sondern auch als Vorstandsmitglieder vertreten sind. Ausgelotet wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit der Dachverbände, um genealogisches Material zu sichern und insgesamt das Interesse für Genealogie, insbesondere in der jüngeren Generation, zu verbreitern.

Gruppenbild mit Dame (v.l.n.r.): Prinz Heinrich Ico Reuss XXVIII., Dirk Weissleder sowie das Ehepaar Ada und Dirk v. Hahn

Gruppenbild mit Dame (v.l.n.r.): Prinz Heinrich Ico Reuss XXVIII., Dirk Weissleder sowie
das Ehepaar Ada und Dirk v. Hahn

Weissleder äußerte die Einschätzung, die Vereine stünden jederzeit zur Kooperation bereit. Vorausgegangen waren Gespräche des DAGV-Vorsitzenden mit Herrn Dirk v. Hahn, dem Beauftragten des VdDA-Vorstandes für Familie und Familienverbände, die bereits zur Absicht führten, auf dem 66. Deutschen Genealogentag in Kassel die VdDA erstmals mit einem eigenen Stand zu vertreten. Als gute Idee empfanden die Teilnehmer des Familien-Adelstages auch die Proklamationen eines „Jahres der Genealogie (DAGV) 2014“.